Jokkmokk – Gällivare

Schlafen kann man trotz Mitternachtssonne ganz gut. Der Körper holt sich schon den Schlaf, den er benötigt, auch wenn es draußen ständig hell ist.

Beim Frühstück schlagen wir uns den Bauch recht voll, um für die Tagesetappe von 100 km gerüstet zu sein.

Frühstücksbuffet – es fehlt an nichts

Dann brechen wir auf und machen uns von der Jugendherberge Åsgård auf zur E45 Richtung Gällivare.

Auf dem Weg nach Norden überqueren wir mehrere Staustufen des Luleälven. Ein Kraftwerksgebäude sucht man vergebens, da alles Kavernenkraftwerke sind – d.h. außer dem Staudamm und den Hochspannungsleitungen sieht man nichts. Zwischen den einzelnen Stufen steigt die Landschaft auf 520 m an, bis wir in Porjus nach Osten abschwenken.

Vattenfall-Kraftwerk Akkats

Vattenfall-Kraftwerk Porjus

Links und rechts der Straße liegen nun mehrere Nationalparks, die von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurden. Klar, außer Seen, Mooren und Wäldern gibt es hier nichts, was man anpreisen könnte. Rentiere an und auf der Straße sind inzwischen nichts besonderes mehr. 

Bäume auf den Bergen werden zur Mangelware

Nach einer schönen langen Abfahrt hinunter nach Gällivare beenden wir die heutige Etappe auf dem hiesigen Campingplatz. In Gällivare befindet sich die zweitgrößte unterirdische Eisenerzmine der Welt, ein paar Kilometer außerhalb der größte Kupfertagebau Schwedens. 

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